Phoebe Hall - vocals
Michael Fyne - keyboards
Michael Huber - guitar
Thomas Hoedl - bass
Christoph “Ivic” Hofer - drums
Jeder, der Pippi Langstrumpf gelesen hat, wurde unweigerlich mit der Frage konfrontiert: Was ist „Spunk“?
Chong Pun Girls´ School haben die Antwort darauf: „Spunk“ ist die Mischung aus Soul, Pop und Funk. Gibt man noch eine Prise Rock dazu, dann ist man auf dem richtigen Pfad, den „verschrobenen Nicht-Metal-Sound“ der 5 Wahlwiener zu verstehen.
Musik zu machen ist auch Handwerk, und dass die Musiker, die hier arbeiten, keine Anfänger sind, hört man schon vom ersten Ton weg.
Der Sound ist erwachsen und ausgereift und in jedem der Songs findet man verspielte Kleinigkeiten, die das wohlüberdachte Tonkonzept oder aber auch einfach nur den „Spaß an der Freud“ zum Ausdruck bringen.
Starke Rockbeats, jazzige Klavierharmonien, housige Gesangslinien und funkige Bass- bzw. kräftige Gitarrenriffs treffen hier aufeinander und harmonieren in einer einzigartigen Weise.
Die verschiedenen musikalischen Einflüsse der Bandmitglieder kommen immer wieder zum Vorschein, so glänzt etwa „Persistence of Memory“ durch seine jazzigen Akkorde, erschrickt „Sunblind“ so manchen Zuhörer durch seine dreckigen Gitarrenriffs, („Dieser Sound ist eine gefährliche Waffe!!“) oder bringt „How lucky you are“ durch seine straighten, rockigen Beats jedes Tanzbein zum Zucken.
Von Klischees hält das Quintett relativ wenig, sowohl, was das Songwriting als auch die Spielweise der Instrumente betrifft. Man will keine radiotauglichen 3-Minuten-20-Nummern produzieren, die dem Ohr des durchschnittlichen Radiohörers entsprechen und gefallen will man schon gar nicht. „Wir machen die Musik, die uns selber gefällt und hoffen, dass wir nicht die einzigen sind, die unseren Sound hören wollen!“ schmunzelt Phoebe, die Sängerin der Band.
Wer nun glaubt, die Musik Chong Pun Girls´ School sei eine nonkonformistische, schräge oder extrem alternative Band, der irrt. Alle Songs haben eine gewisse Leichtigkeit, vermitteln Lebensfreude und viel Gefühl. Man hat den Soul im Herzen, verschweigt dabei aber nicht, dass man auch andere Musik gehört hat.
Oder kurz zusammengefasst: Man schwimmt durch den Mainstream, ohne nass zu werden!